Die FMH ist der Berufsverband der Schweizer Ärzteschaft und die Dachorganisation der kantonalen und fachspezifischen Ärztegesellschaften. Ihr gehören über 34 000 Mitglieder an – was gut 90% der berufstätigen Ärztinnen und Ärzten der Schweiz entspricht.
Als zentrale Akteurin im Gesundheitswesen setzt sich die FMH für ein qualitativ hochstehendes und finanzierbares Gesundheitssystem ein, auf das sich die Bevölkerung der Schweiz heute und auch in Zukunft verlassen kann. Sie engagiert sich auf politischer Ebene für eine nachhaltige medizinische Versorgung, die sich durch Qualität und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Und sie vertritt als Standesorganisation die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Behörden und Öffentlichkeit.
Das Tätigkeitsspektrum der FMH ist breit, es trägt den Bedürfnissen des gesamten Berufstands Rechnung. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen das Reglementieren und Überwachen der ärztlichen Weiterbildung – die FMH hat dafür das Schweizerische Institut für ärztliche Weiterbildung und Fortbildung SIWF geschaffen. Als Berufsverband beteiligt sich die FMH auch massgeblich an der Gestaltung und Pflege der Tarifstrukturen, erarbeitet wichtige Grundlagen in der Versorgungsforschung und übernimmt eine proaktive Rolle in der medizinischen Qualitätssicherung. Sie engagiert sich zudem stark im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung.
Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der FMH ist ein eidgenössisches oder gleichwertiges Arztdiplom. Ordentliche Mitglieder erwerben gleichzeitig die Mitgliedschaft in einer der Basisorganisationen. Diese umfassen 24 kantonale Ärztegesellschaften, der Verein der leitenden Spitalärzte der Schweiz (VLSS) und der Verband der Schweizer Assistenz- und Oberärzte/-ärztinnen (VSAO).