Zuhören, beraten, vermitteln

Nach der Kontaktaufnahme vermittelt ReMed – im Sinne einer Krisenintervention und Vernetzung – für die verschiedenen Beratungsetappen qualifizierte Fachpersonen aus bestehenden Angeboten der Region. Diese Professionalisierung ermöglicht es, die Beratung optimal auf die individuellen Umstände abzustimmen.

 

 

ReMed ist ein Unterstützungsnetzwerk für Ärztinnen und Ärzte und hat zum Ziel, eine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung zu gewährleisten. Die Gesundheit der Ärztin, des Arztes steht dabei im Zentrum, mit besonderer Beachtung berufsspezifischer Risiken und der Prävention. ReMed stellt zu diesem Zweck hilfreiche Angebote für Ärzte zur Verfügung.

 

ReMed wirkt mit seinem Angebot auch präventiv. Ein spezifisches Präventionsangebot konnte bisher noch nicht erarbeitet werden, ist aber geplant.

 

Im Sinne einer Krisenintervention nimmt ReMed mit der betroffenen Kollegin, dem betroffenen Kollegen innert 72h Kontakt auf, versucht die Situation zu verstehen und erarbeitet Lösungen:

-       Dialogangebot
-       Verknüpfung eines bestehenden Unterstützungsnetzes
-       Vermittlung an einen Spezialisten, ambulant oder stationär
-       Mentoring oder Coaching
Ein Ablaufschema regelt den Ablauf bei einer Kontaktaufnahme. Der überwiegende Anteil der ReMed Nachfragen wird durch eine sorgfältige Krisenintervention, seltener durch die Vermittlung von Hausärzten, Spezialärzten oder weiterer Fachkräfte beantwortet und benötigt keiner weiteren Massnahmen.
 

Oft hilft in einem ersten Schritt ein kollegiales Gespräch. Beim Mentoring liegt die Initiative bei den betroffenen Ärztinnen und Ärzten. Sie sollen möglichst kleine Hemmschwellen überwinden müssen, um den erwünschten unterstützenden und präventiven Beistand zu erhalten. Es handelt es sich um das niederschwelligste Angebot von ReMed – ohne externe Zielüberprüfung.

 

 

Coaching dient der Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, welche riskieren, qualitativen Anforderungen nicht mehr zu genügen. Die Initiative liegt in der Regel bei ReMed. Mit den Ärztinnen oder Ärzten wird eine Vereinbarung abgeschlossen, welche eine externe Zielüberprüfung vorsehen kann. Die beratenden FachkollegInnen – zum Beispiel Supervisoren – werden regional durch ReMed vermittelt.

 

 

Falls berechtigte Zweifel an der aufgabenorientierten Funktionalität einer Ärztin oder eines Arztes bestehen, kann ein Assessment in Auftrag gegeben werden (zum Beispiel von einer kantonalen Behörde). ReMed erarbeitet mit den betroffenen Ärztinnen und Ärzten individuelle Ziele, unterstützt und berät sie, bis sie ihren qualitativen Anforderungen wieder genügen können. Für die benötigten Interventionen vermittelt ReMed geeignete Spezialisten. Die Zielerreichung wird am Schluss extern überprüft.

 

Bei vorhandenen, zwischen den Betroffenen und ihren Begleitern ausgehandelten Zielvorgaben, erfolgt beim Assessment – und in Einzelfällen auch beim Coaching – nach Abschluss der Intervention eine Zielüberprüfung durch eine ReMed unabhängige Instanz. ReMed ist dem Auftraggeber (in der Regel eine kantonale Behörde) Rechenschaft schuldig.

 

Bei erheblichen Einschränkungen der Funktionalität, wenn die Gewährleistung der Patientensicherheit in Frage gestellt ist, erfolgt eine Meldung an die kantonalen Aufsichtsbehörden gemäss Art. 41 MedBG.

 

Der erste Schritt

Benötigen Sie Unterstützung? Oder eine Ärztin, ein Arzt aus Ihrem Umfeld?

 

24-Stunden-Hotline

0800 0 73633

0800 0 ReMed

 

help@swiss-remed.ch

 

Kontaktformular

 
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