Aus Anlass der Einführung von SwissDRG hat die FMH das renommierte Forschungsinstitut gfs.bern im Jahr 2010 beauftragt, eine wissenschaftliche Untersuchung durchzuführen. Ziel ist es dabei, die Situation insbesondere der Spitalärzte vor und nach der SwissDRG-Einführung zu kennen, um allfällige Fehlentwicklungen frühzeitig aufzudecken.
FMH und H+ schreiben gemeinsam eine wissenschaftliche Untersuchung zu den Leistungs- und Kostenverschiebungen zwischen dem stationären und ambulanten Sektor aus. Die beiden Akteure reagieren damit auf die schleppende Umsetzung der Begleitforschung im Dossier SwissDRG.
Die Studie soll nicht nur das Ausmass der Verlagerung von Abklärungen und Behandlungen vom akutstationären in den spital-/praxisambulanten Sektor aufzeigen, sondern auch die Gründe dafür untersuchen. So erhalten die Leistungserbringer in Zukunft verlässliche Daten, um gegenüber Politikern und Partnern mit Zahlen und Fakten argumentieren können. Lesen Sie dazu die Ausschreibung für die Untersuchung und die Berichterstattung in der Schweizerischen Ärztezeitung.
Begleitende Untersuchung aus Anlass der Einführung von SwissDRG
Schweizerische Ärztezeitung, Nr. 10, 2011