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Begleitforschung – notwendiges Monitoring

Welche Auswirkungen wird die Einführung der Fallpauschalen SwissDRG haben? Damit sich Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennen und beheben lassen, braucht es eine Begleitforschung.

 

Die FMH hat deshalb bereits 2009 ein konkretes Konzept für die Etablierung der Begleitforschung aus Anlass der Einführung von SwissDRG vorgelegt. Nun folgt die Ausschreibung einer wissenschaftlichen Untersuchung, welche die für die Ärzteschaft wichtigsten Themen behandeln soll: Haben die Ärzte im Spital noch genügend Zeit für ihre Patienten? Nimmt der administrative Aufwand zu? Wie entwickeln sich die Arzt-Patienten-Beziehung und die Zusammenarbeit mit den anderen Gesundheitsfachleuten?

 

Ausschreibung – Begleitende Untersuchung aus Anlass der Einführung von SwissDRG

Mit der Ausschreibung reagiert die FMH auf die schleppende Umsetzung der Begleitforschung im Dossier SwissDRG. Lesen Sie dazu das Editorial der FMH.

 

 

Mit der Untersuchung wird der Ärzteschaft ein Instrumentarium zur Verfügung stehen, um Fehlentwicklungen mit Zahlen und Fakten frühzeitig belegen und die Politik gezielt sensibilisieren zu können.

 

Konzept der FMH für die Begleitforschung Weitere Informationen

 

 

Aus dem Konzept: die wichtigsten Empfehlungen in Kürze

 

  • Etablieren der Begleitforschung bis spätestens am 1. Januar 2011

  • Begleitforschung im unfassenden Sinn umsetzen (->Versorgungsforschung bzw. health services research) und Führungsdaten als Entscheidungsgrundlage für eine nachhaltige Gesundheitspolitik aufbauen
  • Begleit- bzw. Versorgungsforschung als Daueraufgabe betreiben und nicht lediglich als Evaluation der Einführungsphase
  • Unterscheidung zwischen folgenden drei Sichtweisen:
    – Patientensicherheit und Versorgungsqualität
    – Situation der betroffenen Berufsgruppen
    – Gesundheitssystem als Ganzes
  • Gleichwertige Bearbeitung der im Konzept beschriebenen Indikatoren
  • SwissDRG AG soll Hauptträgerin sein
  • Abwicklung der eigentlichen Forschungstätigkeit durch den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
  • Finanzierung aus folgenden Quellen:
    – Betriebskosten der leistungserbringenden Spitäler (namentlich für die
       medi­zinische und die administrative Krankenhausstatistik)
    – Zuschlag pro DRG-Fall
    – Budgetmittel des Bundes für die Evaluation der Wirkungen des KVG
    – Weitere Forschungsmittel
 


 
 
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