Die Schweizer Bevölkerung medizinisch sicher und zuverlässig versorgen – das ist nur möglich, wenn die Leistungen der Ärzteschaft regional ausgewogen zugänglich sind. Genau damit beschäftigt sich die Ärztedemographie. Sie beleuchtet die Struktur der Ärzteschaft in der Schweiz. Die FMH engagiert sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wie dem Bundesamt für Statistik, dem Gesundheitsobservatorium Obsan oder verschiedenen wissenschaftlichen Instituten für die schweizerische Versorgungsforschung.
Eine der wichtigsten Datenbasen für die Erarbeitung von Grundlagen und Indikatoren in der schweizerischen Demographie- und Versorgungsforschung bildet die FMH-Ärztestatistik. Sie untersucht u.a. die wichtigsten ärztedemographische Merkmale wie das Alter, das Geschlecht, die Nationalität, den Ort der Berufsausübung, die Aus-, Weiter- und Fortbildung und den Tätigkeitsbereich.
Die statistische Verteilung dieser Merkmale innerhalb von bestimmten Ärztegruppen – zum Beispiel Ärzte bestimmter Fachgesellschaften oder Regionen – variiert stark. Um die Versorgung nachhaltig zu planen und zu steuern, ist die Analyse dieser Verteilungen unbedingt notwendig.