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Projekte – breit gefächert

Die FMH lanciert und realisiert im Bereich der ärztlichen Qualität vielfältige  Projekte – dies oft in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten oder externen Auftragnehmern.

 

Laufende Projekte

Q-Monitoring

Das Projekt Q-Monitoring der FMH hat zum Ziel, die Qualitätsaktivitäten der ambulant tätigen Ärzteschaft zu erfassen und sichtbar zu machen. Q-Monitoring ist ein Beitrag der FMH zur Qualitätssicherung und -förderung in der Medizin. Auf der neu erarbeiteten Datengrundlage kann die Ärzteschaft zukünftig Auskunft über die Qualitätsarbeit der ambulanten ärztlichen Leistungserbringer geben. An der Pilotphase von 2009 – 2010 beteiligen sich Fachgesellschaften aus den Bereichen Hausarztmedizin, Psychiatrie und Orthopädie.

 

ReMed
Ärztinnen und Ärzte sind beruflich stark gefordert – manchmal so stark, dass es zu gesundheitlichen und psychischen Beschwerden kommt. Die FMH unterstützt die Ärzteschaft mit dem Projekt ReMed in schwierigen Situationen. ReMed ist ein Unterstützungsnetzwerk für Ärztinnen und Ärzte, das zum Ziel hat, eine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung zu gewährleisten

 

 

Evaluation des Informationsbedarfs von PatientInnen zur Qualität in der hausärztlichen Leistungserbringung
Was bedeutet Qualität in der Hausarztmedizin aus Sicht der Patienten? Eine Forschungsgruppe der Berner Fachhochschule ging dieser Frage in einer qualitativen Studie im Auftrag der FMH nach. Nach Gruppendiskussionen mit Patienten und Hausärzten folgte eine darauf basierende repräsentative Befragung von Patienten in der gesamten Schweiz. Die gewonnenen Erkenntnisse zum Informationsbedarf der Patienten dienen der FMH als Grundlage für die Veröffentlichung von Daten zur ärztlichen Qualität.

 

Entwicklung eines Handlungsrahmens für den systematischen und konstruktiven betriebsinternen Umgang mit Zwischenfällen
Zwischenfälle und medizinische Fehler belasten und haben einen erheblichen Einfluss auf das berufliche und gesundheitliche Wohlbefinden von Ärztinnen und Ärzten. Das Projekt, das die Stiftung für Patientensicherheit im Auftrag der FMH durchführt, hat zum Ziel, die ärztlichen Mitarbeitenden im Umgang mit Zwischenfällen zu unterstützen und die Kommunikations- und Sicherheitskultur zu fördern. Der Projektnutzen liegt in der Reduzierung des Belastungspotentiales, welches von Zwischenfällen und Fehlern ausgeht. Damit wird die Arbeits- und Berufszufriedenheit von Ärztinnen und Ärzten gefördert.

 


Abgeschlossene Projekte

Risikomanagement in Schweizer Spitälern: Aktuelle Lage und subjektive Sichtweisen am Beispiel des Incident Reporting
Ziel des praxisorientierten Forschungsprojektes war, eine Bestandesanalyse durchzuführen und Erkenntnisse zu geplanten Entwicklungen im klinischen Risikomanagement in Schweizer Spitälern zu gewinnen. Darauf aufbauend soll das systematische Management klinischer Risiken unterstützt und damit die Patientensicherheit in Schweizer Spitälern entsprechend gefördert werden. Das Projekt wurde von einem Forschungsteam der ETH Zürich und der Hochschule Luzern durchgeführt und von der FMH begleitet und mitfinanziert.

 

International Review on Quality of Care Management Systems in Outpatient Care
Die Stärkung des Qualitätsmanagements und den damit verbundenen Systemen in der ambulanten ärztlichen Versorgung stellt die FMH vor Herausforderungen. Unter Aufarbeitung und Berücksichtigung der Erfahrungen anderer europäischer Länder zeigt die Literaturstudie drei mögliche Szenarien auf, wie sich die FMH zu diesem Thema stellen kann: (1) Fokus auf die traditionelle Rolle selbstregulativer Mechanismen durch Standesorganisationen, (2) Fokus auf die Einführung laufender Qualitätsverbesserungsmassnahmen und (3) Fokus auf die Schaffung und Etablierung neuer Institutionen, die von der FMH und anderen Partnern getragen werden. Die Arbeit wurde vom Swiss Centre for International Health des Swiss Tropical Institute im Auftrag der FMH realisiert.

 


 
 
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