FMH Swiss Medical Association - Sekretariat MPA

Übersicht

Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz, das am 1. Januar 2004 in Kraft trat, mussten alle Berufsausbildungen angepasst werden, so auch die Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin (MPA).

 
Die operative Projektleitung des Reformprozesses wurde unter der strategischen Leitung des Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI  der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH übertragen. Bei der Ausarbeitung der Bildungsverordnung und des Bildungsplans durch die Reformkommission waren alle in der Ausbildung beteiligten Organisationen und Verbände vertreten.
 
Die Bildungsverordnung, die das Grundgerüst der Ausbildung bildet, sieht vor, dass der Bildungsplan laufend den Entwicklungen anzupassen ist. Die «Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität» (Kommission B&Q) wird in regelmässigen Sitzungen sowohl die Qualität und die Praxistauglichkeit der neuen Ausbildung als auch die zur Verfügung gestellten Unterlagen überprüfen.
 
Die Bildungsverordnung und der Bildungsplan sind seit dem 1. Januar  2010 in Kraft, die ersten Lernenden haben die Ausbildung im August 2010 begonnen. Der letzte Ausbildungsbeginn nach "bisheriger BiVo und Bildungsplan" hat im August 2018 begonnen. Die bisherige BiVo und der Bildungsplan MPA gelten bis längstens am 31. Dezember 2023. Somit erhalten Lernende, die im 2018 ihre Ausbildung begonnen haben, die Möglichkeit, ihre Abschlussprüfung bei Nichtbestehen bis spätestens am 31. Dezember 2023 zu repetieren.

Die BiVo und der Bildungsplan MPA werden regelmässig alle fünf Jahre überprüft. Im Rahmen dieser Überprüfung wurden in einem längeren Prozess die BiVo und Bildungsplan MPA revidiert und per 1. Januar 2019 sind diese in Kraft getreten. Der erste Ausbildungsgang nach revidierter BiVo und Bildungsplan beginnt im August 2019.

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