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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie chronologisch aufgelistete Informationen zum Coronavirus COVID-19.

30.03.2020 – Covid-19: Telemedizin – Eine Anleitung für Sprechstunden per Anruf oder Video

Hausärztinnen und Hausärzte nehmen in der aktuellen Krise rund um das Coronavirus eine zentrale Rolle ein. Um sie optimal zu unterstützen, sind hilfreiche Tools nötig – und dies in Zeiten, in denen noch keine evidenzbasierten Empfehlungen möglich sind. Gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin SGAIM, Kinder- und Hausärzte Schweiz mfe, FMH und dem Ärztenetzwerk mediX hat das Berner Institut für Hausarztmedizin BIHAM eine Infografik erstellt, wie Hausärztinnen und Hausärzte via Telefon/Video (= Telemedizin) COVID-19 Verdachtsfälle beurteilen können.

Diese basiert auf einer Infografik aus dem British Medical Journey und wurde auf Deutsch und Französisch übersetzt und an den hiesigen Kontext angepasst.

Die Aussagen der Infografik stammen von Daten aus China. Aufgrund der sich rasch ändernden Situation und der unsicheren Datenlage, berücksichtigen Sie auch offizielle Richtlinien und Informationen der nationalen und kantonalen Behörden.

FMH und Health Info Net AG (HIN) bieten Ärztinnen und Ärzten darüber hinaus kostenfrei eine sichere und einfache Möglichkeit für die Durchführung von Videokonferenzen an. Dieser Dienst wird im sicheren Rechenzentrum der HIN betrieben und ist unter https://www.hin.ch/services/hin-talk-video/ verfügbar.

30.03.2020 – Erweitertes ReMed Angebot während der Coronaviruskrise

Erweitertes ReMed Angebot während der Coronavirus-Krise. Fühlen Sie sich in der Bewältigung der Coronavirus-Krise als Spitalärztin oder Arzt in der Praxis mit Ihren physischen und mentalen Kräften an Ihren Grenzen? Kämpfen Sie mit Ängsten bei Ihrer gegenwärtig sehr belastenden Arbeit? Haben Sie Sorgen um Ihre eigene Sicherheit, Gesundheit oder vielleicht sogar Existenz?

Unsere 24-Stunden-Helpline mit unserem Betreuungsnetz von Fachpersonen haben wir personell verstärkt. Kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Erstberatung! Am einfachsten über das Kontaktformular auf www.swiss-remed.ch, alternativ per Mail an remed@hin.ch oder jederzeit telefonisch unter 08000 73633. Wir kontaktieren Sie spätestens nach 72 Std.

Neu bieten wir in der Deutschschweiz auch eine moderierte Online-Coaching-Gruppe zum lösungsfokussierten, interkollegialen Austausch über die aktuellen Herausforderungen an. Anmeldung bitte bei Sabine Werner, Mitglied Leitungsausschuss ReMed, dr.s.werner@hin.ch.

30.03.2020 – Care now: Medizinische Fachkräfte gesucht!

Im Schweizer Gesundheitswesen werden in allen Regionen dringend medizinische Fachkräfte gesucht. Haben Sie eine medizinische Ausbildung und können Hilfe leisten? Registrieren Sie sich jetzt auf Care Now.

29.03.2020 – Erläuterungen und Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie SGPP

27.03.2020 – Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin

25.03.2020 – Artikel im Swiss Medical Weekly

23.03.2020 – Zusammenfassung der COVID-19-Verordnung 2 vom 20. März 2020

1. Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen an die AHV/IV/EO/ALV

  • Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen gewährt werden.
  • Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmässigen Akontobeiträge an die Sozialversicherungen anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.

2. Ausweitung/Vereinfachung Kurzarbeit

  • Neu kann die Kurzarbeitsentschädigung auch für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen und für Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit ausgerichtet werden.
  • Neu soll der Arbeitsausfall auch für Personen, die in einem Lehrverhältnis stehen, anrechenbar werden. 
  • Ausserdem kann Kurzarbeitsentschädigung neu auch für arbeitgeberähnliche Angestellte ausgerichtet werden. Als arbeitgeberähnliche Angestellte gelten z.B. Gesellschafter einer Gmbh, welche als Angestellte gegen Entlohnung im Betrieb arbeiten. Personen, die im Betrieb des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners mitarbeiten, können nun auch von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren. Sie sollen eine Pauschale von 3320.- Franken als Kurzarbeitsentschädigung für eine Vollzeitstelle geltend machen können.
  • Die bereits gesenkte Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen wird aufgehoben. Damit entfällt die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen.
  • Neu müssen Arbeitnehmer nicht mehr zuerst ihre Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können.
  • Im Bereich der Abwicklung der Gesuche sowie der Zahlungen von Kurzarbeit wurden ferner noch dringliche Vereinfachungen mit der Verabschiedung neuer Bestimmungen vorgenommen. Damit wird bspw. eine Bevorschussung von fälligen Lohnzahlungen via KAE möglich. 

3. Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige

  • Selbständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht. Eine Entschädigung ist für folgende Fälle vorgesehen:
    • Schulschliessungen
    • Ärztlich verordnete Quarantäne
    • Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes
  • Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die EO geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80% des Einkommens und beträgt höchstens CHF 196/Tag.
  • Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 befristet. Die Prüfung des Anspruches und die Auszahlung der Leistung wird von den AHV-Ausgleichskassen vorgenommen.

4. Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Angestellte

  • Anspruch auf eine Entschädigung haben Eltern, die ihre Erwerbsarbeit aufgrund von Schulschliessungen unterbrechen müssen, um ihre Kinder zu betreuen.
  • Anspruch auf die Entschädigung gibt es ebenfalls bei einem Erwerbsunterbruch aufgrund von einer durch einen Arzt verordneten Quarantäne.
  • Wie für die Selbstständigen werden die Erwerbsausfälle in Anlehnung an die EO geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80% des Einkommens und beträgt höchstens CHF 196/Tag. Die Entschädigung ist auf 10 Taggelder für Personen in Quarantänemassnahmen begrenzt.

5. Weitere Massnahmen im Bereich des Arbeitsgesetzes

  • Spitäler und Kliniken wird bei den Arbeits- und Ruhezeiten soweit möglich Flexibilität gegeben.

20.03.2020 – Factsheet: Telemedizin während der COVID-19-Pandemie

Bei der ambulanten Diagnose von COVID-19-Verdachtsfällen durch praktizierende Ärztinnen und Ärzte ist es von zentraler Bedeutung die Zahl der Kontaktpersonen möglichst gering zu halten. Die WHO empfiehlt den Einsatz von Telemedizin zur Bewertung von Verdachtsfällen als eine der wichtigen Massnahmen, um die Übertragung des Coronavirus zu vermeiden. Die FMH hat ein Faktenblatt über die Möglichkeiten der sicheren telemedizinischen Konsultation im Kontext der COVID-19-Pandemie erarbeitet. Dieses umfasst insbesondere die rechtlichen Grundlagen der telemedizinischen Konsultation, die tarifarische Abgeltung sowie eine Risikobewertung der gängigen Informations- und Kommunikationstechnologien.

FMH und Health Info Net AG (HIN) bieten Ärztinnen und Ärzten darüber hinaus kostenfrei eine sichere und einfache Möglichkeit für die Durchführung von Videokonferenzen an. Dieser Dienst wird im sicheren Rechenzentrum der HIN betrieben und ist unter https://www.hin.ch/services/hin-talk-video/ verfügbar.

19.03.2020 – Erläuterungen und Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie SGP

18.03.2020 – FAQ zur Abrechnung medizinischer Leistungen in Zusammenhang mit COVID-19

16.03.2020 – Kampagne «So schützen wir uns» des Bundesamtes für Gesundheit BAG

Das BAG wendet sich mit der Kampagne «So schützen wir uns» an die Bevölkerung. Auf Plakaten, Inseraten, mit TV-Spots und Flyern werden die wichtigsten Hygiene- und Verhaltensregeln vermittelt, um die Verbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern oder zu verlangsamen. Das ist wichtig, um Zeit für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu gewinnen.

Die wichtigsten Botschaften für die Bevölkerung werden auf der Kampagnenwebsite www.bag-coronavirus.ch laufend aktualisiert. Dort werden auch Faktenblätter in folgenden Sprachen zum Download angeboten: Albanisch, Arabisch, Mandarin, Portugiesisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch, Spanisch und Türkisch. Weitere Sprachen (u.a. Farsi, Kurdisch, Somali, Tamilisch, Tigrinya) werden folgen.

Sämtliche Informationen stehen auch in den Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch sowie in Englisch zur Verfügung.

Weil sich die Situation laufend entwickelt und die Kommunikationsmittel regelmässig angepasst werden, sind sie mit einem Datum gekennzeichnet. Achten Sie darauf, dass Sie aktuelle Faktenblätter verwenden.

Es ist wichtig, dass die Botschaften alle Menschen in der Schweiz erreichen. Helfen Sie bei der Verbreitung der Faktenblätter mit, damit Menschen mit Migrationshintergrund Zugang zu diesen wichtigen Gesundheitsinformationen erhalten.

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FMH Generalsekretariat
Elfenstrasse 18, Postfach 300
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Fax 031 359 11 12
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