Wer gerade erst entschieden hat, Arzt oder Ärztin zu werden, und dann mit den Herausforderungen eines Medizinstudiums beschäftigt ist – für den oder die ist die FMH in der Regel noch sehr weit weg, wenn nicht sogar gänzlich unbekannt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass uns gerade Medizinstudierende oft fragen, was wir eigentlich tun – und
was wir insbesondere für den medizinischen Nachwuchs tun.
Die Zukunft betrifft besonders die Jungen
Auf übergeordneter Ebene ist diese Frage einfach zu beantworten: Alles, was die FMH tut, zielt auf attraktive Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, die eine sinnhafte ärztliche Berufsausübung und eine verantwortungsvolle Versorgung von Patientinnen und Patienten erlauben. Alles, was wir tun, kommt dem medizinischen Nachwuchs am meisten zugute, nicht nur, weil dieser noch das längste Berufsleben vor sich hat, sondern vor allem auch, weil Rahmenbedingungen meist sehr langfristig gestaltet werden.
Den Nachwuchs im Fokus
Illustrieren lässt sich dies insbesondere an den drei Fokusthemen, die sich die FMH für diese Legislatur gesetzt hat: Mit dem ersten Fokusthema, «ausreichend Fachkräfte», engagiert sich die FMH unter anderem für ausreichend Medizinstudienplätze. Damit kämpft die FMH nicht nur für Versorgungssicherheit, sondern nimmt auch direkt Einfluss auf die Chancen, überhaupt Arzt oder Ärztin werden zu können. Auch das Fokusthema der «administrativen Entlastung» ist für die nachrückende Generation besonders relevant: Zu den am stärksten belasteten Gruppen zählen hier die jungen Assistenzärzte und Assistenzärztinnen – die nicht selten darüber nachdenken, wegen der hohen administrativen Last aus dem Beruf auszusteigen. Das dritte Fokusthema, das Mitgestalten einer «erfolgreichen Ambulantisierung», wird ebenfalls vor allem
das Berufsleben der heute noch jungen und nachrückenden Ärzte und Ärztinnen prägen.
Zusammenarbeit der Organisationen
Natürlich engagiert sich die FMH auch mit ganz konkreten Aktivitäten und Angeboten
spezifisch für den ärztlichen Nachwuchs. Einen festen Rahmen für die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Studierenden in der FMH bietet der Zusammenarbeitsvertrag zwischen der
FMH und der Organisation der Medizinstudierenden swimsa. Dieser hat explizit zum «Ziel, gemeinsam die Zukunft des Arztberufs zu gestalten: Über die swimsa fliessen die Anliegen der nachrückenden Generation von Ärztinnen und Ärzten in die FMH ein, während die FMH ihre
standespolitische Expertise an die swimsa weitergibt». Durch klar definierte Ansprechpersonen, festgelegte Treffen und Delegierte in den Organen der jeweiligen
Partnerorganisation ist ein guter Austausch sichergestellt.
Präsenz bei den Studierenden
Einen direkten Austausch ermöglicht vor allem die Präsenz der FMH auf den halbjährlichen
Studierendenkongressen. Dort stellt sich die FMH jeweils an einem Stand allen Fragen und verteilt ihre äusserst beliebten Give-aways, um z.B. mit FMH-Schwimmsack oder FMH-Wasserflasche in positiver Erinnerung zu bleiben. Neben diesen Gelegenheiten zum eher informellen Austausch, plant die FMH in Zukunft auch, jährliche Workshops anzubieten, in denen sich die Studierenden über Gesundheits- und Standespolitik informieren und ihre Anliegen diskutieren können. Auch darüber hinaus stellt die FMH den Informationsfluss sicher:
Sie publiziert regelmässig im swimsa-Journal kurze Artikel und steuert Inhalte für den swimsa-Newsletter bei. Ausserdem können Studierende gratis FMH-Mitglied werden – und damit ein
kostenloses Abonnement der «Schweizerischen Ärztezeitung» erhalten.
Vom Zentralvorstand gefeiert
Die FMH bedient die Studierenden aber nicht nur mit (vermeintlich) trockenen politischen Informationen – sie feiert auch gerne ihre Erfolge. Regelmässig unterstützt die FMH Anlässe Studierender. Häufig sind diese Sponsorings mit Ansprachen von Mitgliedern des FMH-Zentralvorstands verbunden. Diese hatten in den letzten Jahren auf vielen Abschlussfeiern
die Ehre, den frischgebackenen Ärztinnen und Ärzten einen guten Start in ihr Berufsleben wünschen zu dürfen – und sie einzuladen, die Zukunft dieses Berufs in einer starken Standesorganisation auch für die nachrückende Generation mitzugestalten.
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