SIWF – ärztliche Weiter- und Fortbildung
 
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Berufsentwicklung

Berufsentwicklung

Die FMH setzt sich für die Zufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte und ihre berufliche Entwicklung im Laufe ihrer Karriere ein. Dazu beobachtet die FMH kontinuierlich den medizinisch-demografischen und gesellschaftlichen Wandel, analysiert die Bedürfnisse der Nachwuchskräfte und entwickelt neue Dienstleistungen für ihre Mitglieder. Die FMH lanciert regelmässig Projekte, um die Attraktivität des Arztberufs zu erhalten und orientiert sich dabei an den Bedürfnissen der Ärztinnen und Ärzte von morgen.

Die Feminisierung der Medizin ist eine Tatsache und sie wird zukünftige berufspolitische Entscheidungen massgeblich beeinflussen. Für die FMH sind Faktoren wie der ärztliche Nachwuchs, die Dauer der Weiterbildung, der Spagat zwischen Beruf und Privatleben und der Beschäftigungsgrad von grosser Relevanz. Die Arbeitsbedingungen von Ärztinnen und Ärzten müssen in allen Disziplinen den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Dazu gehören eine Anpassung der Weiterbildung, eine Neugestaltung des Bereitschaftsdienstes und flexiblere Teilzeitarbeitszeiten.

Interprofessionalität

Interprofessionalität hat sowohl in der beruflichen Zusammenarbeit als auch in den Bereichen Public Health und Gesundheitsversorgung eine lange Geschichte. Dieses System der Kooperation soll nun auch auf die Zusammenarbeit von medizinischen und pflegerischen Fachpersonen, sozialen Akteuren, Berufsverbänden und öffentlichen Beteiligten ausgeweitet werden.

In den letzten Jahren hat Interprofessionalität im Schweizer Gesundheitswesen politisch an Bedeutung gewonnen. Auf Ebene der öffentlichen Verwaltung hat das Bundesamt für Gesundheit das Förderprogramm «Interprofessionalität 2017–2020» ins Leben gerufen. In verschiedenen Pflegeeinrichtungen entstehen sowohl im ambulanten wie auch im stationären Bereich Pilotprojekte. Auf Bildungsebene bieten zahlreiche Universitäten und Hochschulen heute interprofessionelle Ausbildungstage an und auf Verbandsebene umfasst die «Plattform Interprofessionalität in der primären Gesundheitsversorgung» Gesundheitsakteure, die sich für die Entwicklung und die konkrete Umsetzung von Interprofessionalität in der Schweiz einsetzen. Auch die FMH gehört dieser Plattform an.

Medllennials

Die neue Generation hat die Schlüssel zur Zukunft der Ärzteschaft und zur künftigen Patientenversorgung in ihren Händen. Vor diesem Hintergrund hat sich die FMH mit der Universität Luzern zusammengeschlossen, um Medizinstudierende zu ihren beruflichen Bedürfnissen zu befragen. Die FMH ist gespannt auf deine beruflichen Wünsche, deine Karriereziele und deine Vision der Medizin von morgen. Ziel der Umfrage ist es, Projekte zu entwickeln, die den Anforderungen der angehenden Ärzteschaft entsprechen.

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