Die FMH und die betroffenen Fachgesellschaften haben die Entwicklung von ST Reha von Anfang an eng begleitet und sie setzen sich auch weiterhin für ein möglichst leistungsgerechtes und einfach anwendbares Vergütungssystem ein. In der FMH-Begleitgruppe ST Reha werden die Anliegen der Fachgesellschaften gebündelt, um sie in die Gremien der SwissDRG AG und des Bundesamtes für Statistik einzubringen.
Die in der stationären Rehabilitation erbrachten Leistungen werden über verschiedene CHOP-Kodes abgebildet. Diese rehabilitationsspezifischen Kodes wurden ursprünglich von der FMH und ihren Fachgesellschaften in enger Zusammenarbeit mit den Partnern erarbeitet und seither weiterentwickelt und ergänzt. Sie beschreiben für verschiedene Rehabilitationsarten und Patientengruppen die Leistungen, die eine behandelte Person mindestens erhalten hat. Darüber hinaus gibt es Kodes für zusätzliche Leistungen, die je nach Indikation und Bedarf ergänzend erbracht wurden.
Die untenstehenden Dokumente stellen den aktuellen Stand der Leistungsbeschreibung und Vorgaben dar (CHOP-Katalog inkl. Änderungen gemäss Rundschreiben für Kodiererinnen und Kodierer).
Zur Erbringung der oben beschriebenen Leistungen in der stationären Rehabilitation wird die Erfüllung von spezifischen personellen und infrastrukturellen Minimalanforderungen vorausgesetzt.
Hierzu verweist die Schweizerische Operationsklassifikation CHOP beim Kode BA unter Mindestmerkmal Punkt 0 auf das Referenzdokument mit den jeweiligen Anforderungsprofilen für die verschiedenen Rehabilitationsarten. Für jede Rehabilitationsart steht das entsprechende Dokument nachfolgend zur Verfügung:
Die Ärzteschaft beteiligt sich mit ihren Anträgen aktiv an der Weiterentwicklung des Tarifsystems ST Reha. Die Präsidenten und Tarifdelegierten der Fachgesellschaften und Dachverbände werden hierbei von den Tarif- und Kodierexperten der FMH unterstützt.